Álbum conmemorativo del Instituto Melkoniano presentado en el Palacio Presidencial.
Introducción
Im Präsidialpalast wurde kürzlich ein dreisprachiges Gedenkalbum präsentiert, das die Geschichte und das kulturelle Erbe des Melkonian Educational Institute dokumentiert. Die Veranstaltung widmete sich dem Andenken und der Bildungsarbeit der armenischen Gemeinde auf Zypern.
Zum Gedenkalbum
Das fast 400 Seiten umfassende Werk erscheint auf Griechisch, Armenisch und Englisch und wurde vom Press- und Informationsbüro (PIO) herausgegeben. Organisiert wurde das Projekt in Kooperation mit dem Bildungsministerium sowie dem Büro des armenischen Religionsvertreters im Parlament. Das Buch schildert die 79-jährige Geschichte des Instituts, das 1926 von den Brüdern Krikor und Garabed Melkonian gegründet wurde. Ursprünglich als Zufluchtsort für Waisen des armenischen Genozids gedacht, entwickelte sich die Einrichtung zu einem international anerkannten Bildungszentrum für die armenische Diaspora, bevor sie 2004 geschlossen wurde.
Perspektiven und Bedeutung
Die Bildungsministerin Athena Michaelidou bezeichnete das Album als eine historische und moralische Verpflichtung gegenüber der armenischen Geschichte und Kultur. Das Melkonian-Institut symbolisiere nicht nur die Bewahrung der armenischen Identität, Sprache und Kultur, sondern stelle auch einen Teil der Lebenswirklichkeit Zyperns dar. Zudem betonte sie die langjährige Freundschaft und Zusammenarbeit zwischen Zyprern und Armeniern.
Aliki Stylianou, Direktorin des PIO, hob hervor, dass das Buch mehr als eine Regierungsveröffentlichung sei, vielmehr ein Akt des Gedenkens und der Ehrung. Sie verwies darauf, dass das Institut entstand, als viele Überlebende des armenischen Genozids Zuflucht suchten, und dass die Entscheidung, es auf Zypern zu errichten, die lange Geschichte der Insel als Ort der Koexistenz und Hoffnung widerspiegele.
Beitrag der armenischen Gemeinschaft
Der armenische Parlamentsvertreter Vartkes Mahdessian beschrieb das Buch als Ergebnis einer gemeinschaftlichen Anstrengung zur Dokumentation einer bedeutenden Bildungseinrichtung der armenischen Gemeinschaft in Zypern. Die Redaktion bestand aus fünf Mitgliedern, darunter ehemalige Schüler und Freunde des Instituts. Obwohl das Bildungsangebot 2005 endete, bleibt die Erinnerung lebendig, und es besteht die Hoffnung, dass das Institut künftig seine Arbeit fortsetzen kann.
Veranstaltungsprogramm
Die Präsentation des Albums übernahm die Bildungsinspektorin Antonia Loizou, die auch die Redaktion leitete. Im Anschluss folgte ein kulturelles Programm mit Auftritten des Surp Asdvadzadzin Jugendchors sowie der Sipan-Tanzgruppe der Hamazkayin Armenischen Bildungs- und Kulturgesellschaft.
Onlinezugang
Das Gedenkalbum kann online eingesehen werden: Hier geht es zur Publikation.